Heinrich Heidner (1876 - 1974)
4. Februar 1876
geboren in Schoppershof/Nürnberg
7. Mai 1974 gestorben in
Starnberg
1891-1896 Kunstgewerbeschule
Nürnberg
1898-1901 Akademie der Bildenden
Künste München;
Schüler
von Carl von Marr und Meisterschüler
von Wilhelm von Diez;
Stipendium: Reichsrat
Theodor von Cramer-Klett
1902-1907 Eigene Malschule in
München
1906 Ehe mit Frieda
Gronefeld
1907 Ankäufe von Dürer- und
Rubens-Kopien Heidners durch Dürer-Haus Nürnberg und
Rubenshaus
Antwerpen
1908 Bau seines Hauses am See in
Gstadt am Chiemsee und Umsiedlung
1913 Gründungsmitglied des Chiemsee-Yachtclubs in Prin
1915
Berufung als Kriegsmaler an die Westfront des Ersten
Weltkrieges;
Ankäufe
von Kriegsbildern durch Königliche Pinakothek
München, Königliche Graphische
Sammlung und
Lenbachhaus in München, Königliche Gemäldegalerie Dresden,
Kaiser-Friedrich-Museum Magdeburg sowie Rudolf-Mosse-Sammlung Berlin und
Privatsammler
Juli 1917 Heidner erneut als Kriegsmaler der
Heeresgruppe Herzog Albrecht an der Westfront
1918 Ankäufe durch Städtische
Galerie Nürnberg und Galerie
Gurlitt in Berlin
1920-1931 Studienreisen von Passau
nach Wien, nach Berlin, Florenz, Paris und Holland;
Verkauf von Bildern an Privatsammler in New York und
Philadelphia
1944 Tod der ersten Frau
1945 Heirat mit Maria Stock;
Gründung „Notgemeinschaft bildender Künstler in Gstadt“,
später
„Gemeinschaft bildender Künstler am Chiemsee“
1961 Bundesverdienstkreuz
1965 Kulturpreis der Stadt Rosenheim
1971 Ehrenbürger der Gemeinde
Gstadt
1972 Tod der 2. Ehefrau Maria;
Umsiedlung in das Haus seiner letzten Schülerin Elfie Schloter
am
Starnberger See
1972-1974 letztes Selbstbildnis,
Reihe gegenständlicher und
ungegenständlicher Arbeiten
7. Mai 1974 Tod Heinrich Heidners; Grab
in Gstadt am Chiemsee
Ausstellungen
1904 erste Kollektivausstellung
in München
1916
Ausstellung der Vogesen-Kriegsbilder in Galerie Heinemann
München,
Ausstellungshalle am Marientor Nürnberg, Salon Schulte
Berlin
1917 Akademie der Künste Berlin:
Kriegsbilder
1918 Galerie Caspari München:
Kriegsbilder
1918 Kunstsalon Fritz Gurlitt,
Berlin: Kriegsbilder
1920 Galerie Caspari München;
Folkwang Museum Hagen: Kriegsbilder
1926 Galerie Caspari München:
religiöse Malerei, Landschaften, Bildnisse
1931 Galerie Bonaparte Paris:
Pariser Leben, Porträts, Reiterbilder
1950 Altes Schloss Chiemsee:
Verschiedene Themen
Ab 1954 jährlich
Gruppenausstellungen der „Notgemeinschaft bildender
Künstler Gstadt“, Altes
Schloss Herrenchiemsee
1954 - 1968 Gemeinschaftsausstellungen
in der Städtischen Galerie Rosenheim und
Jahresausstellungen im Haus der
Kunst München
1965 Universa-Haus Nürnberg:
Werke aus der Zeit von 1900 bis 1965
1975 Städtische Galerie
Rosenheim: Gedächtnisausstellung
1980 Kunstverein
Gauting
1981 Nordseehalle Gemeinde
Helgoland;
Hypobank München
Schwabing
1987 Galerie der Sparkasse
Rosenheim
1995 Haus des Gastes Gstadt am
Chiemsee
1999 Torhalle, Fraueninsel
Chiemsee;
Galerie im Alten Rathaus Prien
Bibliographie
Aichner, Ernst: Der Erste
Weltkrieg. Sonderausstellung Zeitgenössische Gemälde
und Graphik.
Bayerisches Armeemuseum Ingolstadt. Bd. I. Ingolstadt 1980, S. 14,
17
Aigner, Fritz: Maler am
Chiemsee. Prien am Chiemsee 1983, S. 256, 257, 367
Ausstellungskatalog
Städtische Galerie Rosenheim. Süddeutsche Malerei aus dem
bayerischen
Hochland. Rosenheim 1981, Kat. Nr. 49
Ausstellungskatalog
Städtische Kunstsammlung Rosenheim. Prof. Heinrich Heidner.
Rosenheim
1954
Feiler, Paul: Menschen und
Musen im Chiemgau. München 1982, S. 102 f.
Bruckmanns Lexikon der
Münchner Kunst. Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert,
Bd. 5, München 1993,
S. 362 f.
Genzken-Dragendorff, Sigrid: Heinrich Heidner zum 80. Geburtstag.
In: Der Kunsthandel
1956, S.
13
Genzken-Dragendorff, Sigrid: In: Ausstellungskatalog
Universa-Haus Nürnberg.
Sonderausstellung Heinrich Heidner
1965
Heyn, Hans: Heinrich
Heidner, Rosenheim 1977
Heyn, Hans: Süddeutsche
Malerei aus dem bayerischen Hochland. Rosenheim 1979,
S. 198,199,
224
Stahl,
Fritz: Der Krieg in der Kunst, Velhagen & Klasings Monatshefte, Heft 11,
Juli
1917, S. 322-331
Thieme-Becker Bd. XVI, 1923,
S. 266
Volbehr, D. Theodor:
Heinrich Heidner. Braunschweig 1926
Vollmer, Bd. II, 1955, S.
405 (falsches Sterbedatum)
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