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Thomas Hellinger

 

Arbeitet und lebt in Dresden
1956 geboren in Konstanz
1977 - 1981 Studium bei Professor Hans Baschang an der

Akademie der Bildenden Künste München
1981 – 1984 Studium bei Professor Raimund Girke an der

Hochschule der Künste Berlin
1993 – 1999 Assistent bei Professor Baschang

1999 – 2002 Lehraufträge an der FHKT Nürtingen

 

Preise: Bayerischer Staatsförderpreis

Nymphenburger Kunstpreis für Malerei

Stipendien: Auslandsstipendium des DAAD (Toronto/Kanada)

USA-Stipendium des Freistaates Bayern in New York

 

Ausstellungen: u.a. in Berlin, Breisach, Bruckmühl, Denkendorf,

Dresden,Frankfurt, Germering, Karlsruhe, Konstanz,  München,

Nürtingen, Rosenheim, Stuttgart, Wasserburg, Wetzlar; Luxemburg,
Toronto

 

Werke im öffentlichen Raum: BMW-Stiftung, Gemeinde Neckartail-

fingen, LBS Baden-Württemberg, Landeszentralbank im Freistaat

Bayern, Niederreuther-Stiftung München, Regierungspräsidium

Freiburg, Stadt Konstanz, Stadt Nürtingen, Allianz München

 

Werke in öffentlichen Sammlungen: Bayerisches Kultusministerium

München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen München

 

Technik/Formate:
Malerei: Öl auf Nessel, Leinwand und Papier; Grafik

Formate von DIN-A4 bis 250 x 200 cm

 

Gegenstandlose Malerei. Arbeiten mit teilweise

fotografischen Vorlagen aus der Architektur. Körper und Raum

entstehen durch Farbdichte und Farbtiefe im Wechsel mit glei-

ßender Helligkeit sowie dem Simultankontrast gleichwertiger

Farben. Tektonisch gestaffelte Flächen und Formen schaffen Tiefen-

räume und Durchbrüche. In Überschneidungen und Durchdringungen

verschieben und überlagern sich die Ebenen von Vorder- und Hinter-

gründen. Das dahinter Liegende und das davor Liegende werden mit-

einander verwoben. Aufgelöst ist die Einheit der Perspektive. Die

Bilder zeichnen sich durch höchste farbige Dichte aus, wobei die

frühen Werke überwiegend in hellem Kolorit gehalten sind, die jünge-

ren ab etwa 2000 dagegen dunklere Farben und stärkere Kontraste

aufweisen. Auch sind die architektonischen Vorlagen in den früheren

Arbeiten nur assoziativ spürbar, während sie in den neueren Arbeiten

als deutlich sichtbare Fragmente identifizierbar bestehen bleiben.

 

Inhalt/Sujet: Die Stadt und ihre Architektur.

Bildräume, die an urbane Landschaften erinnern.

 

Intention des Künstlers:

Thomas Hellingers Hauptinteresse gilt der Frage nach der Position der

Dinge im Raum und ihren wechselnden und wechselseitigen Beziehungen.

Der Wechsel zwischen den verschiedenen Bildebenen und Perspektiven

hält den Sehvorgang in Bewegung, wobei der Entstehungsprozess trans-

parent bleibt und die Bilder in einem Art Schwebezustand erscheinen.

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